Flamenco



  • Ausschnitt aus der Show „Abriendo Caminos“ der Flamenco-Tanzgruppe von Úrsula López

Flamenco Eine volkstümliche Kunst von großer Tradition, bei der Gesang, Tanz und „Toque“ (musikalische Begleitung) miteinander kombiniert werden. Sie hat ihren Ursprung hauptsächlich in Andalusien und anderen spanischen Regionen wie Murcia und Extremadura. Diese Kunst wurde von der UNESCO in das Immaterielle Weltkulturerbe aufgenommen. Warum gehört sie zum Welterbe? Den Flamenco gibt es bereits seit Jahrhunderten (einige Experten schätzen, dass er im 18. Jahrhundert entstand) und zahlreiche Gemeinschaften, wie beispielsweise die Zigeuner, identifizieren sich stark mit dieser Kunst, die von einer Generation an die nächste weitergegeben wird. Beschreibung Der „Cante“, also der Gesang, wird fast immer von der Flamenco-Gitarre begleitet, manchmal auch von Kastagnetten, dem „Cajón“ (Kistentrommel), Händeklatschen und Klappern mit den Absätzen. Je nach Charakter und Ursprung gibt es diverse musikalische Formen, die sog. „Palos“ (Toná, Soleá, Seguiriya, Fandango, Sevillanas usw.). Die Tanztechnik ist komplex und variiert in ihrem Ausdruck je nach Tänzer stark.

  • Zertifizierung Weltkulturerbe