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Die Wege der Sepharden




  • Judenviertel in Hervás. Cáceres.

Mehrere Jahrhunderte lang bildete Spanien ein Mosaik aus Völkern, Kulturen und Religionen. Davon war eine der wichtigsten die jüdische Gemeinschaft, die ihre eigene Kultur, ihre Sitten und ihre Religion pflegte. Hier schlagen wir Ihnen eine Zeitreise zurück in das jüdische Spanien vor.


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Die Wege der Sepharden


Strecke: Netzwerk der Judenviertel in Spanien

  • Cáceres. In dieser Stadt finden Sie ein unregelmäßiges Netz langer und steiler Straßen mit Häusern voller Blumen an den Fenstern und Balkonen. Diese Häuser bilden, zusammen mit 220 kleinen Plätzen und verborgenen Gebäuden, das alte Judenviertel.
  • Córdoba. Hier werden Sie bezaubert von den entzückenden Straßen in einem Judenviertel voller andalusischem Charme. Auf jeden Fall sollten Sie die kleine Synagoge, die frischen Innenhöfe, die Maimónides-Statue und das Calahorra-Tor besichtigen.
  • Girona. Die belebte Straße La Força ist die Hauptachse dieses zauberhaften Judenviertels mit so typischen Gässchen wie die Calle Cúndaro oder Sant Llorenc.
  • Hervás. Als Definition dieses Ortes könnte man die beiden Adjektive rustikal und originell benutzen. Insbesondere die archäologischen Funde sind eindrucksvoll, die Sie bei der Aufteilung einiger Häuser erkennen können.
  • Oviedo. Als Besonderheit dieser Stadt ist zu erwähnen, dass sich hier im Mittelalter ein bedeutendes Judenviertel befand. Dabei ist speziell auf die Synagoge in der Altstadt hinzuweisen.
  • Ribadavia. Das Judenviertel erhält mit der Feier der „Festa da Istoria“ besondere Bedeutung, die im Juli stadtfindet und an die Traditionen der verschiedenen Kulturen, wie z. B. der jüdischen, erinnert.
  • Segovia. In dieser Stadt wurde das großartige Judenviertel wiederhergestellt. Empfehlenswert sind beispielsweise ein Besuch der früheren Synagoge, die jetzt die Kirche Corpus Christi ist, und der Ruinen des jüdischen Friedhofs.
  • Toledo. Das Judenviertel dieser Stadt ist ein wahres Labyrinth kleiner Gässchen, mit zwei wichtigen Synagogen: die Synagogen Tránsito und Santa María la Blanca. Toledo war das absolute Zentrum des Judentums in der westlichen Welt.
  • Tortosa. Dieses katalanische Judenviertel war Wohnsitz renommierter Bankiers, Geschäftsleute und Gelehrter, die auf den Straßen und kleinen Plätzen dieses Städtchens mit Seemannsflair zusammentrafen.
  • Tudela. Wussten Sie, dass hier der Reiseschriftsteller Benjamín de Tudela geboren wurde? In diesem Judenviertel ist die chaotische Aufteilung erhalten geblieben, ein Erbe aus der mittelalterlichen Vergangenheit.

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Praktische Informationen

Fortbewegung:
Mit dem Auto

Empfohlene Jahreszeit:
Ganzjährig

Hinweise und Besonderheiten:
Diese Route ist als Großer Kulturweg des Europarats ausgewiesen.