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Route der Almoraviden und Almohaden




  • Palast El Partal, Alhambra von Granada.

Zwischen dem 11. und dem 13. Jahrhundert wurde Andalusien von den Almoraviden und Almohaden beherrscht. Auf dieser Route entdecken Sie die arabische Architektur jener Zeit sowie Burgen, Festungstürme und Befestigungsanlagen. Die Route ist Teil der Routen des Erbes von Al-Andalus.


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Route der Almoraviden und Almohaden


Strecke 1: Beginn

Wir stellen Ihnen zwei Strecken der Route vor, die beide in Tarifa (Cádiz) starten und in Granada enden.
  • Tarifa. Die eindrucksvolle Burg aus dem 10. Jahrhundert spiegelt die große Bedeutung wider, die die Stadt einst besaß. Außerdem gut zu wissen: Tarifa zählt zu den Windsurf-Mekkas Europas.
  • Algeciras. Die erste Stadt von Al-Andalus, die im 11. Jahrhundert in die Hände der Almoraviden überging.

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Strecke 2: In die Berge von Málaga

  • Castellar de la Frontera. Der ummauerte Bereich und die Festungsanlage dienen als herausragendes Beispiel für eine Grenzstadt der Nasriden.
  • Weg nach Ronda. Hier stoßen Sie auf kleine Dörfer wie Jimena de la Frontera, Gaucín, Casares, Algatocín, Benalauría, Benadalid und Atajate, die sich durch ihren traditionellen Charakter auszeichnen und von weiß gekalkten Häusern und verwinkelten Gassen geprägt sind.

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Strecke 3: Nach Cádiz mit seinen weißen Dörfern

  • Alcalá de los Gazules. Hier sind Reste einer andalusischen Festung erhalten.
  • Medina Sidonia. Ein klares Beispiel für eine arabische Medina. Noch heute sind Fragmente der Verteidigungsanlage erhalten.
  • Cádiz. Auf jeden Fall sollten Sie durch die Altstadt schlendern und die sonnenverwöhnten Strände besuchen.
  • Puerto de Santa María und Jerez de la Frontera. In Puerto de Santa María ist besonders die Burg San Marcos sehenswert, die auf der Baustruktur einer ehemaligen Moschee errichtet wurde. In Jerez de la Frontera sind die Festung, die ehemalige Moschee und die arabischen Bäder repräsentativ für das Erbe von Al-Andalus. Ebenfalls sehr zu empfehlen ist ein Besuch in einer der Weinkellereien der Gegend.
  • Die weißen Dörfer. Dabei handelt es sich um typisch andalusische Bauensemble in den Bergen. Charakteristisch für die Dörfer sind ihre engen Gassen mit weiß gekalkten Häusern. Viele Orte verfügen über alte Burgen, Stadtmauern und Festungstürme. Als Auswahl der weißen Dörfer seien Arcos de la Frontera, Zahara de la Sierra, Grazalema und Olvera genannt.

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Strecke 4: Letzter Abschnitt

  • Ronda. Das Vermächtnis der andalusischen Vergangenheit finden Sie in erster Linie in der von Stadtmauern umgebenen Altstadt. Als Beispiel seien die ehemalige Moschee – die heutige Kirche La Encarnación –, der Mondragón-Palast und das sogenannte Haus des Maurenkönigs sowie die arabischen Bäder erwähnt. Zudem liegt die Stadt hoch oben an einer Schlucht und bietet spektakuläre Panoramablicke.
  • Richtung Granada. Auf Ihrem Weg gelangen Sie in Orte mit Festungstürmen, Befestigungsanlagen und Minaretts, darunter Teba, Campillos, Vélez-Málaga, Alcaucín, Zafarraya, La Malahá und Las Gabias.
  • Granada. Die letzte und zugleich beeindruckendste Station der Route. Hier können Sie die imposante Alhambra, den Generalife sowie das Viertel Albaycín besuchen, die allesamt von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden.

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Route der Almoraviden und Almohaden


Praktische Informationen

Fortbewegung:
Zu Fuß, Mit dem Pferd, Mit dem Fahrrad, Mit dem Auto

Empfohlene Jahreszeit:
Ganzjährig

Hinweise und Besonderheiten:
Abgesehen von den Routen für Autos gibt es auch noch andere Strecken, die sich zum Wandern, für Reitausflüge oder Fahrradtouren eignen. Die Route ist als Großer Kulturweg des Europarats ausgewiesen.


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