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Route der Nasriden




  • Arabische Bäder von Villardompando. Jaén.

Diese Route, die als Großer Kulturweg des Europarats ausgewiesen ist, führt tief in die Geschichte des früheren Königreichs Granada, das vom 13. bis 15. Jahrhundert von der Dynastie der Nasriden beherrscht wurde. Die Reste der Burgen und Wachtürme, die entlang der Route zu sehen sind, erzählen von den Streitigkeiten, der sich hier zwischen Mauren und Christen abspielten.


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Route der Nasriden


Strecke

  • Navas de Tolosa. Unweit der Stadt erheben sich die Reste der Festungen maurischen Ursprungs in Tolosa und Ferral. Hier fand einst eine berühmte Schlacht statt, in deren Folge sich Andalusien dem Christentum gegenüber öffnete.
  • Baños de la Encina, Bailén und Mengíbar. In Baños de la Encina können Sie die eindrucksvolle Kalifenburg aus dem 10. Jahrhundert besichtigen.
  • Andújar. Bei einem Spaziergang durch das historische Zentrum stoßen Sie auf arabische Überreste an der Stadtmauer, am Uhrenturm und an der Kirche Santa María, einer ehemaligen Moschee.
  • Arjona. Hierher gelangen Sie durch eine von Olivenhainen geprägte Landschaft. Arjona war die Wiege des Königs Alhamar, des Gründers der Nasridendynastie. Die Straßenführung ist noch heute fast so wie damals. Es sind Teile der arabischen Stadtmauern erhalten.
  • Porcuna. Wussten Sie, dass hier im Bergfried Boabdil, der letzte Monarch von Granada, gefangen gehalten wurde?
  • Linares, Baeza und Úbeda. Diese drei Städte werden Sie als nächstes besuchen. Baeza und Úbeda wurden dank ihrer Renaissancebauten von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
  • Jaén. In dieser Stadt können Sie eine Burg sowie die Arabischen Bäder besuchen, die sich innerhalb des Villadompardo-Palasts befinden.
  • Píñar. In der Provinz Granada schließlich sollten Sie die alte Burg besichtigen, die sich auf demselben Hügel erhebt, in dem sich die Höhle Las Ventanas befindet. Ein faszinierender Ort mit überraschenden Licht- und Schattenspielen.
  • Iznalloz. Jedes Jahr im Sommer wird hier mit Aufführungen einer Schlacht zwischen Mauren und Christen gedacht.
  • Maracena. Die Felder in dieser Gegend versorgten lange Zeit das Granada der Nasriden. Aus jener Epoche stammt auch die Mudéjar-Kirche La Encarnación.
  • Granada. Das Ende der Route führt Sie in diese bildschöne Weltkulturerbestadt, die zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Spaniens zählt. Genießen Sie Ihre Zeit ohne Stress und ganz in Ruhe und lernen Sie berühmte Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise die Alhambra kennen.

pintando vars:

Route der Nasriden


Praktische Informationen

Gesamtstrecke:
240 Kilometer durch die Provinzen Jaén und Granada. Neben den vorgeschlagenen Orten können Sie die Route natürlich auch um weitere Anlaufstellen zu verlängern.

Fortbewegung:
Mit dem Auto

Geschätzter Zeitaufwand:
Die Entfernungen von einem Punkt zum anderen sind kurz (die längste Strecke ist nicht mehr als 50 km lang), d. h., die Fahrt mit dem Auto ist angenehm.

Empfohlene Jahreszeit:
Ganzjährig

Hinweise und Besonderheiten:
Die Strecke verläuft durch herrliche Naturräume wie die Sierra Morena, die Sierra Magina oder die Sierra de Cazorla y Segura. Hier können Sie verschiedene Sportarten ausüben. Die Gastronomie der Region ist äußerst köstlich. Probieren Sie unbedingt die nach andalusischen Rezepten zubereiteten Süßwaren und das berühmte Öl aus der Gegend. Diese Route ist Teil der Routen des Erbes von Al-Andalus. Wenn Ihr Interesse geweckt ist und Sie mehr wissen wollen, dann sollten Sie auch noch andere Routen unternehmen, beispielsweise die Route der Kalifen oder die Route des Washington Irving.


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