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Touren durch die Stadt Ávila




  • Blick auf die Stadtmauer von Ávila mit der Kathedrale im Hintergrund

Die Altstadt und die Kirchen außerhalb der Stadtmauern von Ávila wurden zum Welterbe der UNESCO erklärt. Wir bieten Ihnen zwei Routen zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt.


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Touren durch die Stadt Ávila


Strecke 1: Die Stadt der Ritter

Entdecken Sie die Gebäude, die mit Ávila als „Stadt der Ritter“ zu tun haben. Dieser Beiname hat seinen Ursprung in den zahlreichen Adelsfamilien, die einst hier lebten. Häuserblock der Familie Dávila. Dabei handelt es sich um vier Paläste aus dem 16. Jahrhundert. Achten Sie auf das Ritterrelief an der Hauptfassade und den rätselhaften Spruch unter einem der Fenster: „Wo sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere“.
  • Festungsturm Los Guzmanes. Sitz des Provinzialrats und Ausstellungssaal. Daneben befindet sich die Statue des Heiligen Johannes vom Kreuz, des berühmten mystischen Dichters.
  • Superunda-Palast. Er wurde Ende des 16. Jahrhunderts vom Vogt von Ávila errichtet.
  • Almarza-Palast. Dieses Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert zieren die Wappen der Familien Dávila, Águila und Guzmán. Heute leben hier die Nonnen des Servitinnen-Ordens.
  • Kloster Santa Teresa. Dabei handelt es sich um das Geburtshaus einer der berühmtesten Persönlichkeiten von Ávila. Noch heute erhalten sind der Raum, in dem die Heilige Teresa von Ávila zur Welt kam – heute eine Kapelle – und der ursprüngliche Nutzgarten. In einem Museum werden Erinnerungsstücke an die Heilige aufbewahrt.
  • Palast Núñez Vela. Dieser schöne Renaissance-Palast direkt neben dem Kloster ist mit herrschaftlichen Wappenschilden verziert.
  • Polentinos-Palast. Heute ist hier das Allgemeine Militärarchiv untergebracht. Hervorzuheben sind das platereske Hauptportal sowie die zum Innenhof weisenden Medaillons.
  • Rathaus und Kirche San Juan. Diese zwei Bauten liegen am Plaza del Mercado Chico, dem früheren römischen Forum und Wochenmarkt seit der Zeit der Katholischen Könige.
  • Velada-Palast und Valderrábanos-Palast. Heute wurden beide Gebäude zu Hotels umgebaut. Besonderes Kennzeichen des Velada-Palasts ist sein Eckturm ohne Zinnen. Der Valderrábanos-Palast fällt durch das Familienwappen an der Fassade auf.

Touren durch die Stadt Ávila


Strecke 2: Die Säulengruppe Cuatro Postes

Ein Stadtrundgang zu reizvollen Kapellen und jahrhundertealten Adelspalais bis hin zur Säulengruppe Cuatro Postes, einem der Wahrzeichen von Ávila.
  • Kathedrale El Salvador. Dieser gotische Bau zählt zu den ältesten Kathedralen Spaniens. Der Dichter García Lorca beschrieb sie als „großartig in ihrer blutigen Schwärze“. Hier befindet sich das Meisterwerk von Vasco de la Zarza, das Grabmal El Tostado. Die Anlage umfasst ein interessantes Museum.
  • Verdugo-Palast und Águila-Palast. Beide Palais verfügen über hübsche Innenhöfe.
  • Kapelle Mosén Rubí. Seit über einem Jahrhundert leben hier die Dominikanerinnen.
  • Palast Piedras Albas. Im 16. Jahrhundert errichtet. In seinem Garten sind diverse archäologische Fundstücke zu sehen. Heute ist in dem Gebäude ein Parador-Hotel untergebracht.
  • Wallfahrtskapelle San Martín. Diese Kapelle markiert die erste Sehenswürdigkeit der Route, die sich außerhalb der Stadtmauern befindet. Besonders sehenswert ist der Mudéjarturm.
  • Kloster La Encarnación. Das Kloster liegt im traditionsreichen Viertel Ajates. Es hilft seinen Besuchern dabei, die Person der Heiligen Teresa besser kennenzulernen. Im Innenbereich ist insbesondere die ehemalige Zelle der Heiligen sehenswert. Das Museum bietet einen historischen Überblick über die Reform des Karmeliterordens.
  • Wallfahrtskirche Santa María de la Cabeza. Der ursprüngliche Bau aus dem 12. Jahrhundert wurde mehrmals umgebaut; in der Kirche befindet sich eine Heiligenfigur von Nuestra Señora de la Cabeza.
  • Wallfahrtskapelle San Segundo. Dieses dem Heiligen gewidmete romanische Bauwerk verfügt über eine von Juan de Juni erstellte Figur.
  • Säulengruppe Cuatro Postes. Von hier aus hat man einen der besten Blicke auf Ávila. Bei der Säulengruppe handelt es sich um einen im Mittelalter entstandenen Bildstock. Die heutige Struktur ist aus dem 16. Jahrhundert. Es heißt, dort seien die junge Teresa und ihr Bruder Rodrigo aufgegriffen worden, als sie in arabisch besetzte Gebiete fliehen wollten, um dort den Märtyrertod zu sterben.

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Praktische Informationen

Fortbewegung:
Zu Fuß

Empfohlene Jahreszeit:
Ganzjährig